Dienstag, 14. Februar 2017

Kino: The Lego Batman Movie

Alle guten Filme beginnen Schwarz
Der erste Kinofilm 2017 – und das Mitte Februar. Ich mache also so weiter wie ich letztes Jahr aufgehört habe. Kino wird einfach zu teuer und wird, auch von mir, nur noch sporadisch besucht. Kinotage gibt es ja eigentlich gar nicht mehr und so zahlt man selbst an einem Dienstag, 22:45, über 12 Euro für einen 100 Minuten-Film. Die haben doch den Knall nicht gehört.
Aber genug des Meckerns – es geht schließlich um einen Film. Einen Film, der aus einem DER Überraschungshits 2014 heraus entstanden ist und sich rund um Lego dreht. Die Rede ist von THE LEGO BATMAN MOVIE.

Story
Der Joker ist geknickt. Egal was er macht, er schafft es einfach nicht Batman davon zu überzeugen dass er, der Joker, sein größter Erzfeind ist. Aber Batman hat gar keine Erzfeinde. Er kämpft einfach nur gerne.
Und so ersinnt er einen Plan, der alles zuvor dagewesene übertreffen und ganz Gotham vernichten soll. Vielleicht bekommt er ja so endlich die Aufmerksamkeit von Batman, die er sich so sehnlichst wünscht.

Bewertung
Ich trage nur schwarz – oder ganz ganz dunkles grau.
Allein dieser Satz ließ Batman im Film „The Lego Movie“ vor 3 Jahren zum heimlichen Star avancieren und dementsprechend groß war auch die Aufregung, als ein eigener Lego-Film mit dem dunklen Ritter mit großem Ego angekündigt wurde.
Auch die Trailer versprachen viel. Sehr viel.
Aber wie es dann so oft ist konnte der Film am Ende nicht alles halten was er versprochen hatte.
Zwar war der Beginn Furios und stellte ein wahres Gagfeuerwerk dar wie ich es selten erlebt habe, und hätte der Film dieses Niveau gehalten wäre es wohl die beste Komödie aller Zeiten gewesen. Aber im Verlauf der Handlung schlichen sich doch immer wieder mal einige Schwächen und kürzere Gagflauten ein, die den Film stellenweise etwas zäh wirken ließen und die man so von dem Vorgänger nicht kannte.
Ich erwarte ja nicht, dass der Film das Level, welches er mit seiner Eingangssequenz vorgab, die kompletten 100 Minuten hält, denn das wäre absolut illusorisch. Aber manche Dialoge waren einfach nur anstrengend und unnötig und manche Gags zu sehr gewollt und erzwungen, so dass der eigentliche Witz letzten Endes verloren ging. Man wollte krampfhaft den hervorragenden LEGO-MOVIE toppen und scheitert letzten Endes, zwar auf sehr hohem Niveau, an einem einfach nur großartigen Vorgänger.
Positiv zu erwähnen ist im übrigen das 3D, aber das ist bei einem Animationsfilm ja keine große Überraschung.

Empfehlung
BATMAN – THE LEGO MOVIE ist sehr sehr lustig, auch wenn sich manche Szenen etwas zäh gestalten. Trotzdem kann man ihn uneingeschränkt empfehlen. Den es ist Batman … Come on.

Begleitung heute: Linda und Daniel.



Funfakt: Die Stimme vom Joker kenne ich doch … tatsächlich. Das war der werte Herr Gronkh!

Samstag, 31. Dezember 2016

Kinofazit 2016

Kinofazit 2016

19 Filme, ein neuer Tiefststand. Aber bei den Preisen nicht verwunderlich. Ich habe einfach keine Lust mehr regelmäßig mehr als 12€ für einen Film auszugeben, dazu 3D aufgezwängt zu kriegen was in den allermeisten Fällen absolut unnötig ist.
Ich vermute stark dass diese Zahl für mich in 2017 noch weiter sinken wird.

Hier trotzdem, wie die letzten Jahre auch, meine Tops und Flops des Jahres 2016.

Top 3:

1. Deadpool
2. Star Trek: Beyond
3. Rogue One

Deadpool steht außer Konkurenz. Selten findet man einen Filmd er sich selbst so sehr veralbert und einfach nur von vorne bis hinten lustig ist. Ganz großes Kino! :)
Das Dschungelbuch hat es nur knapp nicht in die Top 3 geschafft. Optik, Action und Humor (Star Trek) und der nostalgische Faktor bei Rogue One obsiegten dann doch über die sehr gelungene Realverfilmung des Dschungelepos.


Und was waren meine Flop 3?

1. Conjouring 2
2. Victor Frankenstein
3. Batman v Superman

Muss man erstmal machen. Als Millionenteurer Blockbuster mit Batman UND Superman in den hauptrollen, sich auf einer Flopliste vor Filmen wie "Turtles - Out of the Shadows" oder "Stolz und Vorurteil & Zombies" durchzusetzen.
Aber alles in allem gab es dieses Jahr kaum richtig schlechtes Material. Wenn ich mir die Flops der vergangen Jahre so ansehe, da wäre heuer wohl keiner so weit unten gelandet.


Und wagen wir eine kleine Vorrausschau auf das Jahr 2017, auch wenn ich, wie Eingangs erwähnt, mich heuer noch etwas rarer machen werden.

Trotzdem habe ich diese drei hier auf meiner 100% Must-See-Liste:
Guardians of the Galaxy . Vol. 2
Alien: Vovenant 
Planet der Affen 3

Aber auch die hier stehen bei mir hoch im Kurs:
Thor 3: Ragnarok
Ghost in the Shell
Logan
Star Wars: Episode VIII
Die Schöne und das Biest
Kong: Skull Island
Transformers 5: The Last Knight
Spider-Man: Homecomming
Dünkirchen
Iron Sky 2

Natürlich gibt es noch mehr was interessant sein könnte. Aber gerade was DC-Verfilmungen angeht bin ich lieber vorsichtig. (WonderWoman/Justice League)

Dienstag, 27. Dezember 2016

Kino: Rogue One: A Star Wars Story

Ziemlich cooles, alternatives Poster.
Ich habe Rogue One doch tatsächlich noch einmal geschaut. geplant war es nicht, denn eigentlich wollten wir Assasin Creed gucken. Aber die Vorstellung war überraschenderweise ausverkauft und meine Begleiter kannten Rogue One noch nicht. :)

Auch beim zweiten mal war er gut. Ich kann mich nicht beklagen. 

Begleitung dieses mal: Robert und Björn

Samstag, 17. Dezember 2016

Kino: Rogue One: A Star Wars Story


Star Wars bekommt einen Ableger! Der Trailer hat mich zwar die ganzen Monate irgendwie gar nicht gereizt, aber trotzdem renne ich noch in der Startwoche ins Kino. Witzigerweise auf den Tag genau ein Jahr nach dem letzten Star Wars. J
Lest hier also meine Filmkritik zu: ROGUE ONE: A STAR WARS STORY



Story
Rebellensympathisant und gleichzeitig einer der Chefingenieure des Todessterns? Was auf dem ersten Blick etwas absurd wirkt entpuppt sich auf den zweiten Blick als wahrer Glücksfall für die Allianz! Vor allem wenn die eigene Tochter sich den Rebellen anschließt und die Informationen ihres Vaters  weitergibt. Jetzt muss man nur noch die Pläne dieses Planetenkillers stehlen und die vom Vater bewusst eingebaute Schwachstelle zu identifizieren.

Bewertung
Zwei Stunden Star Wars das irgendwie kein Star Wars ist! Und ich fand es gut! J
Die Geschichte der Rebellen braucht zwar einige Zeit um in Fahrt zu kommen, aber vor allem die letzte halbe Stunde gehört für mich zu dem Besten was das Star Wars Universum an Schlachten bislang gezeigt hat. Visuell beeindruckend und in einer (unblutigen) Brutalität und Härte, wie man es eigentlich nur vom Eisplaneten Hoth kennt. Hier zeigt sich halt - fallen die Jedis weg, begegnen sich die Parteien auf Augenhöhe. Niemand ist mehr sicher und jeder kann sterben. J
Auch wie man am Ende der Schlacht den Bogen zu dem allersten Star Wars, eine neue Hoffnung, gespannt ist war Gänsehaut pur und entschädigte mehrfach für den wirklich zähen und nicht sehr fesselnden Beginn, bei dem auch ich etwas mit der Müdigkeit kämpfen musste. Einige Zuschauer hatten den Saal sogar nach einer knappen Dreiviertelstunde verlassen, was ich aber überhaupt nicht nachvollziehen kann. Es war zwar zäh, aber so uninteressant dann auch nicht.
Wir hatten sogar das Glück, dass der Film sowohl in 3D als auch in nicht wenigen 2D-Vorstellungen angeboten wurde und so kamen wir in einen unverschwommenen und augenschmerzbefreiten Genuss, was angesichts der wirklich schnellen Actionsequenzen am Ende sich wirklich als die Bessere Entscheidung herausstellte. Ich bin mir zwar sicher,  dass manche Flugszenen der X-Wing, die man aus der Pilotensicht erleben durfte, in 3D  wirklich Klasse ausgesehen hätten, aber letzten Endes ziehe ich 2D fast immer der Brillenversion vor und kann es auch nur jedem Empfehlen. J

Empfehlung
Star Wars in dreckig! Keine übermächtigen, mit der Macht gesegneten Protagonisten, keine bunten Lichtschwerter und, was am wichtigsten ist, keine Liebesgeschichte als Nebenhandlung! Gefällt mir. J

Begleitung heute: Asi, Linda und Chris

Donnerstag, 3. November 2016

Kino: Doctor Strange


Wenn Benedict Cumberbatch etwas anfasst dann kann man sich fast sicher sein dass es was wird. Und da darüber hinaus auch noch Marvel das Zepter schwingt stellt sich die Frage, ob man ins Kino geht oder nicht, für mich hier gar nicht.
Hier also folgerichtig meine Kritik zu: DOCTOR STRANGE
Story
Er ist reich. Erfolgreich. Und eingebildet! Niemand kann Doctor Strange auf seinem Fachgebiet, der Chirurgie, das Wasser reichen und erst ein schwerer Unfall, bei dem er sich beide Hände mehrfach bricht, holt ihn auf den Boden der Tatsachen zurück. In seiner verzweifelten Suche nach einer Heilung landet er letztendlich irgendwo in Tibet in einem kleinen unbekannten Kloster und lernt dort Dinge die er sich nie zu Träumen gewagt hatte. Magie!
Und schon bald hängt das Schicksal des gesamten Planeten von seinen neuen Fertigkeiten ab.
Bewertung
Meisterhaft! Sowohl die visuelle Umsetzung als auch die Schauspielerische Leistung von Cumberbatch!
DOCTOR STRANGE fällt in der Riege der Marvelfilme zwar irgendwie aus der Reihe, aber dies wurde ja im Film selbst auch sehr gut erklärt. Die Trennung der Avengers und den magischen Künstlern des Ordnens.
Die Story selbst ist zweigeteilt. Die erste Hälfte war etwas zäh, zum Ende hin wurde es dann aber fantastisch. Und auch wenn ich mir vom Endkampf selbst etwas mehr erhofft hatte, so passte die Art, wie Strange in diesen Kampf gegangen ist, dann doch so perfekt zu seinem Ego, dass ich das nicht mal als Minuspunkt ankreiden will.
Besonders muss man aber hier wirklich die Effekte hervorheben und ich bin mir ziemlich sicher dass dieser Film ohne 3D und die große Leinwand nur halb so gut sein wird.
Empfehlung
Kein alltäglicher Marvelfilm. Aber wer Cumberbatch mag wird Doctor Strange mögen. Wer Marvel mag wird Doctor Strange mögen. Wer fantastische Filme in surrealen Welten mag wird Doctor Strange mögen. Also: Guckts ihn euch einfach an. J

Montag, 29. August 2016

Kino: Mechanic - Resurrection

Und der letzte Film des Sommerpaketes. J Dieses mal etwas ganz anspruchsvolles. Ein Film mit Jason Statham. Lest hier meine Kritik zu MECHANIC – RESURRECTION

Story
Arthur Bishop, ehemaliger Auftragskiller und der Beste seiner Zunft, hat sich zur Ruhe gesetzt und ist untergetaucht. Trotzdem findet ihn ein alter Bekannter, Crain, am Ende der Welt, und zwingt ihn mit einigen Tricks gegen seinen Willen 3 Morde durchzuführen.
Die Aufträge führen ihn rund um die Welt und erfordern all sein Können. Denn natürlich dürfen die Morde nicht wie Morde aussehen sondern sondern ausschließlich wie tragische Unfälle.

Bewertung
Kennt man einen Jason Statham – kennt man alle. Man kann die Art der Filme mögen oder nicht, aber mit eben dieser Art hat er sich eine riesige Fangemeinde erarbeitet. Und sind wir mal ehrlich … Manchmal will Man(n) einfach nur einen stupiden Actionstreifen ohne Anspruch sehen. Und wenn dabei noch Jessica Alba ihren mittlerweile 11 Jahre alten Bikini aus Into the Blue zur Schau trägt dann kann man sich nun wirklich nicht beschweren. Die Story mag platt sein, die Dialoge noch platter, aber das will der Film nicht. Statham lässt es ordentlich krachen und die Art und Weise WIE er letzten Endes die Morde ausführt sind genial.
Und spätestens wenn Tommy Lee Jones mit gepiercten Ohren und Häschenpantoffeln durchs Bild schlurft weiß man, der Film hat sich gelohnt. J

Fazit

Wer Stathams Filme nicht mag wird auch vom MECHANIC 2 nicht bekehrt. Dieser Film ist für Statham-Fans! Sonst keinen. Und die werden ihren Spaß haben.

Begleitung heute: Chris und Asi

Montag, 22. August 2016

Kino: Suicide Squad

DC versucht krampfhaft gegen Marvels Vormachtstellung auf dem Comicverfilmungsmarkt anzukämpfen. Bislang ohne Erfolg. Aber jetzt schickt man einen Film mit sehr viel Potential ins Rennen. Ob es klappt lest ihr hier, in meiner Kritik zu SUICIDE SQUAD.

Story
Nachdem Superman gestorben war erkannte die Menschheit das sie einer Bedrohung durch Metawesen ohne Supermans Hilfe hilflos ausgeliefert war. So gründete man aus einer Gruppe ausgewählter wahnsinniger Verbrecher eine Einheit, die solche übernatürlichen Bedrohungen ausschalten sollte. Die Suicide Squad war geboren. Und der erste Fall hatte es gleich in sich.

Bewertung
Die Meinungen zu diesem Machwerk gehen sehr weit auseinander. Die eine Hälfte ist begeistert und schwärmt von einem sehr tollen Film. Für die andere Hälfte ist er einfach nur beschissen. Ich gehöre zur zweiten Hälfte und warum lest ihr hier:
Erinnern wir uns etwas zurück an DCs letzten Film, Batman vs Superman. Wie haben diese beiden Todfeinde sich da vertragen? (MARTHA!) Ein Tiefpunkt der Drehbuchschreibergilde, der an konstruierter Lächerlichkeit nur schwer zu unterbieten ist.
Nun. Suicide Squad versucht sogar diese Szene noch zu unterbieten. Und das sagt schon fast alles.
Das gesamte Drehbuch ist unstrukturiert, bescheuert und einfach nur lieblos zusammengeflickt. Also entweder war der Cutter besoffen und hat wahllos essentielle Szenen rausgeschnitten oder das Drehbuch wurde von 3 verschiedenen Leute geschrieben, wobei jeder einen anderen Teil des Films geschrieben hat und absprachen gab es keine. So viele „plotholes“ wie es im englischen heißt und Logiklücken habe ich selten in einem (selbsternannten) Blockbuster gesehen. Beispiele?
-          Da tauchen plötzlich Squad Mitglieder auf die vorher mit keinem Wort erwähnt wurden.
-          Da gibt es den vermutlichen großen Gegner, aber was macht der eigentlich? Was will der eigentlich? Was ist die verdammte Bedrohung?
-          Da tauchen andere Gegner auf von denen man keinen Schimmer hat wer die sind oder wo die herkommen.
-          Eine Figur weiß dass ihre Körperbombe entschärft wurde und lässt sich trotzdem noch damit erpressen!
-          Den Obergegner besiege ich indem ich etwas bestimmtes vernichte, was mir kurz zuvor gestohlen wurde. Warum habe ich das nicht gleich vernichtet als der Obergegner zur Bedrohung wurde?
-          Da werden Leute durch ein sehr gefährliches Gebiet geschickt um jemanden zu retten. Und als man da ankommt ruft die zu rettende Person den Hubschrauber und stellt sich mit ihren „Rettern“ aufs Dach.
-          Etc.
Der Film war für mich wirklich eine wahre Qual und lässt Batman vs Superman gleich in einem viel besseren Licht erstrahlen.
Trotzdem gibt es aber auch positives zu berichten.
Einmal der wirklich tolle Soundtrack (ähnlichkeiten zu den Guardians sind unerheblich. Der Soundtrack passt super zum Film!) Dann das 3D, das hier wirklich mal ganz ordentlich eingebunden wurde. Und zu guter Letzt die Schauspieler! Die waren ausnahmslos überzeugend. Will Smith als Deadshot ist Klasse und Margot Robbie als Harley perfekt besetzt. Die anderen Squad-Mitglieder sind zwar leider nur Randfiguren, werden aber auch super interpretiert.
Trotzdem, jede noch so gute schauspielerische Leistung kann nicht über den Quatsch, den das Drehbuch da vorschreibt, hinwegtäuschen. Für mich ist SUICIDE SQUAD (leider) scheiße! L

Empfehlung
Ich möchte den Film eigentlich nur ungern empfehlen, aber da die Meinungen hier, wie eingangs erwähnt, weit auseinandergehen, sollte sich wohl jeder selbst ein Urteil bilden. Aber wenn dann im Kino! Denn das 3D war wirklich ganz nett.


Begleitung heute: Asi und Chris

  

PS: Was war eigentlich mit dem Joker? Fast alles was man aus den Trailern kennt kam ihm Film nicht vor. (angeblich entfernt um die Freigabe zu drücken) und übrig bleibt eine romantisch angedeutete Beziehung zu Harley Quinn die mit der Comicvorlage gar nichts mehr zu tun hat und maximal 10 magere Minuten Screentime in denen seine Dialoge nicht mal ne halbe A4-Seite füllen würden und zum großteil aus HA HA HA bestehen. Und dafür steht man im Cast an zweiter Stelle?

Montag, 15. August 2016

Kino: Teenage Mutant Ninja Turtles - Out of the Shadows

Hey jetzt komm die Hero Turtles – Superstarke Hero Turtles – Teenage Mutant Hero Turtles ….
Ohrwurm? Im Turtlemodus? Gut.
Und hier jetzt meine Filmkritik zu TEENAGE MUTANT NINJA TURTLES – OUT OF THE SHADOWS

Story
Shredder ist ausgebrochen und sinnt nur auf eines. Rache an den Turtles! Hilfe bekommt er von unerwarteter, nicht ganz irdischer, Seite. Das böse Superhirn Krang, das die gesamte Welt unterwerfen will, hilft Shredder im Kampf gegen die vier Ninja-Schildkröten, die sich aber selbsterst noch mit einigen eigenen Problemen herumschlagen müssen. So ist nicht jeder der vier Brüder zufrieden mit seinem Leben in New Yorks Abwässern und die Gruppe droht zu zerbrechen.

Empfehlung
Die obige Stimmungsmache ist wichtig, denn ohne in der richtigen Turtlestimmung zu sein kann man den Film vergessen. Er ist anspruchslos (mehr noch als der erste, den ich persönlich gar nicht so schlecht fand) und zielt mit seinen Dialogen und Gags eindeutig auf ein jüngeres, vorpubertäres Publikum ab. Nichtsdestotrotz kann der Film auch erwachseneren Menschen gefallen, vor allem da man ein ums andere Mal in nostalgischen Zeichentrickerinnerungen schwelgen darf. Er ist nicht langweilig, unterhaltsam und bietet jede Menge Schildkrötenaction die in sehr sehr viel CGI gepackt wurde. J
Was mich aber gestört hat war das krampfhaft heroische. Die musikalische Untermalung hätte zu jedem Transformerfilm gepasst (wahrscheinlich hat man sich da sogar bedient) aber bei den Turtles war sie absolut fehl am Platz. Und auch die sexualisierung von Megan Fox. Was im ersten Transformers noch ansehnlich war verkommt so langsam zur Lachnummer. Kann die Dame auch etwas anderes als in jeder zweiten Szene ihren Körper in die Kamera halten?

Empfehlung
Unterhaltsamer Streifen an den man aber nicht mehr sehr vielen Erwartungen herangehen darf. Kann man gucken, muss man aber nicht.



Begleitung heute: Chris

Freitag, 22. Juli 2016

Kino: Star Trek: Beyond

Film 2 des "5 für 22€" - Tickets. Und wieder einer den ich sowieso gesehen hätte. Die Fortsetzung der tollen neuen Star Trek Verfilmungen. Lest hier meine Kritik zu STAR TREK: BEYOND

Story
Sie Enterprise folgt einem Notruf eines abgestürzten Schiffes und läuft direkt in die Falle des erbarmungslosen Krall. Nun selbst auf einem fernen Planeten gestrandet, versuchen Kirk, Pille, Spock, Scotty und Sulu die restliche Crew aus Kralls Fängen zu befreien und einen bevorstehenden Angriff auf den nahegelegenen Außenposten der Menschen zu verhindern. 

Bewertung 
Wer hätte damals gedacht dass ein kompletter Reboot des Star Trek Franchises so gut werden kann. Ich mag es mittlerweile sogar fast lieber als die Klassiker. (und verliere damit wahrscheinlich grad einige Leser) 
Auch der nunmehr dritte Teil leistet sich nahezu keinerlei Schwächen und protzt, wie schon seine Vorgänger, vor allem mit Action und Effekten. Vor allem der bombastische Absturz kann sich sehen lassen. 
Humoristisch hat STAR TREK: BEYOND auch noch mal eine Schippe draufgelegt, woran man sehr gut die Handschrift von Simon Pegg (Verkörpert Scotty) erkennen kann, der in diesem Teil - oh wunder - auch eine etwas größere Rolle spielt als bisher. 
Etwas schade finde ich, dass die Produzenten nicht die Eier hatten eine abgedrehte und im Prinzip völlig harmlose homosexuelle Szene aus dem endgültigen Film zu nehmen. Aber man wollte wohl die ganzen kleinen und großen Trumps und Petrys da draußen nicht verärgern und Gefahr laufen den Gewinn schmälern. 
Kommen wir zum Abschluß noch zum 3D. Das präsentiert sich größtenteils zwar unaufdringlich, aber auch genauso unnötig. Zudem kommt es, wie zu erwarten war, in den nicht wenigen sehr schnellen Actionszenen deutlich an seine Grenzen. Einige Male erkennt man im Prinzip gar nichts mehr, weil alles nur noch ein unscharfer Brei wird. Bei aller Begeisterung für den Film selbst, aber das 3D kann man nicht nur knicken, man sollte dringend drauf verzichten! 

Empfehlung 
STAR TREK: BEYOND ist richtig gut. Wie auch schon seine beiden Vorgänger. Absolute Kino- und BD-Empfehlung! Aber unbedingt in 2D!


 Begleitung heute: Chris

Samstag, 16. Juli 2016

Kino: Independence Day 2: Wiederkehr

Sommerzeit ist keine Kinozeit. Gott sei dank! Denn aufgrund dieser obligatorischen Leere in den Filmsälen der Republik,  sind die Betreiber gezwungen die Leute zu locken. Mit allen Mitteln. 😁 
Letztes Jahr war es die 25-Tages-Flatrate, heuer ist es ein "5-Filme-für-22€"-Paket. Die Filme sind zwar vorgegeben, aber da ich das meiste eh sehen wollte... 😁 
Beginnen wir heute meinen Kinomonat mit dem Nachfolger eines meiner großen Jugendfilme. INDEPENDENCE DAY. Nicht der erste Film den ich gesehen habe, aber definitiv der Erste den ich, als damals 13-jähriger Neunmalklug, intensiv verfolgt und abgefeiert habe.
Lest also hier, meine Kritik zu INDEPENDENCE DAY 2: WIEDERKEHR

Story
Wer geglaubt hatte die Aliens wurden '96 vernichtend geschlagen der irrt gewaltig. Denn sie kommen wieder, und das größer und stärker als zuvor. 
Nur gut dass die Erde in den letzten 20 Jahren viel von der erbeuteten Alientechnologie gelernt hat und vorbereitet ist. 
Ein Kampf entbrennt. Auf dem Mond wie auch auf der Erde. Aber selbst die besten Waffen scheinen nutzlos, zu überlegen sind die Außerirdischen Invasoren. Doch Hilfe naht von unerwarteter Seite. 

Bewertung 
Ein Emmerich. Mehr muss man nicht sagen, oder? Ohne großen Anspruch wird geschossen,  zerstört und in die Luft gejagt. Bevorzugt Wahrzeichen. Und das alles gekleidet in den besten CGI-Effekten die Hollywood derzeit auffahren kann. Minimalistisch gab es bei Emmerich noch nie und auch erzählerisch bleibt er seiner etwas limitierten Linie treu. Das merkt man besonders in den ersten 20 Minuten, in denen man krampfhaft versucht alle Geschehnisse und Hintergründe der letzten 20 Jahre in zufällige Dialoge zu pressen. Erzählerisch wirklich anstrengend billig.
Zudem wurden stellenweise ganze Szenen einfach nur neu aufgewärmt, was dem anspruchslosen Popcornkino-Spaß aber keinen Abbruch tut. Hat 1996 funktioniert. Funktioniert auch heute noch. Und wenn man ehrlich ist geht man doch nur wegen der Action in diesen Streifen. Und die gibt es, und zwar reichlich.

Empfehlung 
Die Rückkehr der Aliens erreicht, auch ob eines fehlenden Will Smith, nicht ganz die eh schon nicht sehr große Klasse seines Vorgängers. Trotzdem bekommt man hier eine sinnlose Effektorgie ohne Anspruch aber mit viel Spaß und Kabumm. Gehört auf die große Leinwand und sollte daher, wenn Interesse besteht, auch unbedingt im Kino gesehen werden. 


Begleitung heute: Chris und Jojo

Dienstag, 28. Juni 2016

Kino: Conjouring 2

So unspektakulär wie der Film:
das offizielle Filmposter
James Wan steht für Horror. Und das manchmal gar nicht so schlechten.
So hatte er 2011 mit Insidious und 2013 mit Conjouring zwei richtig Klasse Horrorstreifen abgeliefert die Hoffnungen auf mehr machten. Während Insidious in mittlerweile dritten Streifen aber langsam die Luft ausgeht setzte ich alle meine Hoffnung in den Nachfolger von Conjouring. Denn der erste Teil zählt für mich zu den besten Horrorstreifen der letzten Jahre! Große Erwartungen also …
Lest hier meine Kritik zu CONGOURING 2

Story
Das Ehepaar Warren, selbsternannte Geisterexperten und Teufelsaustreiber, verschlägt es in den Londoner Norden, wo sie es mit einem Poltergeist der ganz besonderen Art zu tun haben. Lorraine gelingt es zu keinem Zeitpunkt den Geist zu spüren oder zu kontaktieren, und so nagen, trotz aller offensichtlicher Beweise, ständige Zweifel an ihnen ob es in dem Haus wirklich spukt. Kein einfacher Fall, aber mit der Zeit entdecken sie, dass mehr hinter allem steckt und dass der Geist es nicht nur auf die Familie Hodgson abgesehen hat.

Bewertung
L
Die Grundlage, in Form einer Geschichte mit Potential und authentischen Darstellern, die dem Satz „basierend auf einer wahren Begebenheit“ mit ihrem Spiel viel Ausdruck verleihen konnten, war eigentlich da. Aber Wan wusste diese Basis nicht zu einem weiteren Horrormeilenstein zu formen.
Anstatt aber den gelungenen und atmosphärischen Stil seines Vorgängers weiterzuverfolgen, setzt CONJOURING 2 lieber auf altvertraute (und daher nicht wirklich erschreckende!) Schockeffekte und einem sehr zweifelhaften Humor, der den Film nicht auflockert sondern einfach nur ins Lächerliche zieht. Am schlimmsten aber, und dieser Fakt hat den Film wirklich kaputt gemacht, sind die Figuren selbst, an deren Verstand man ein ums andere mal zweifeln darf. Sie sehen wie jemand schwebt, wie jemand in verschlossene Räume kommt, wie sich Gegenstände von alleine bewegen und noch viel mehr „crazy shit“ … und doch stellen sie sich dann hin und sagen „Wir haben keinen Beweis für etwas Übernatürliches! Könnte auch ein Schwindel sein!“ man möchte sie packen und schütteln und lautstark fragen ob sie wissen wie bescheuert sie sind. Dumme Figuren in Horrorfilmen sind ja nichts Neues, aber das, was uns CONJOURING 2 hier serviert, ist schon sehr grenzwertig und erinnert beinahe an Scary Movie.

Empfehlung

CONJOURING 2 ist in Ansätzen nicht schlecht und hat einige gute Momente, ist aber im Großen und Ganzen vorhersehbar, oberflächlich und dumm. Selbst der kleine Twist am Ende mag kaum zu begeistern, weil es einem einfach nur noch egal ist wieso da jetzt wer genau spukt und man eigentlich nur froh ist wenn die 132 Minuten endlich rum sind.

Mittwoch, 15. Juni 2016

Kino: Stolz und Vorurteil & Zombies

Die großen Meisterwerke der klassischen Literatur - wer kennt sie nicht. Krieg und Frieden, Große Erwartungen, Stolz und Vorurteil …
Nun, eigentlich kennen die meisten diese Romane nur vom Namen, nur die wenigsten wagen sich an solche Epen, die ja meist entweder ziemlich schwer oder eben völlig Zielgruppenuntauglich daher kommen. Ich hätte mir zum Beispiel nie einfallen lassen Stolz und Vorurteil zu lesen.
Aber dann sitzt da irgendwo jemand und hält es für eine wahnsinnig gute Idee die gleiche Geschichte neu zu erzählen und einfach ein paar Zombies hinzuzufügen.
Wow. Massentauglich! Lustig! Verkauft sich wie nix. Und das Buch fand ich echt gut!
Das fanden scheinbar mehr Leute, denn jetzt hat es sogar eine Verfilmung in die Kinos geschafft. Lest hier also meine Filmkritik zu STOLZ UND VORURTEIL & ZOMBIES

Story
England im. 19. Jahrhundert.
Während für Mrs. Bennet das größte Problem darin besteht, ihre fünf heiratsfähigen Töchter unter die Haube zu bringen, bereiten die adretten und wohlerzogenen Damen sich mit chinesischem Kampftraining auf eine Zombieapokalypse vor.
Aber auch in größter Not kann man sich den gesellschaftlichen Gepflogenheiten, und auch seinen Gefühlen, nicht erwehren und so besteht für Liz die größte Herausforderung darin, der seltsamen Anziehung zu dem etwas unheimlich wirkenden Mr. Darcy und dem Charme des manipulativen Mr. Wickham zu widerstehen. Und nebenbei ein paar Zombies zu töten.

Bewertung
Das Buch fand ich toll! Aber ein Film? Das kann ja fast nur ein B-Movie-Horror-Trash werden. Oder?
Nun … Ich wurde überrascht!
Die Macher haben sich tatsächlich Mühe gegeben um eben nicht ins Alberne oder Trashige zu verfallen, und das kommt dem Film nur zu Gute. Ein großartiger Cast, passender Humor, keine übertriebenen Splatter-/Spezialeffekte, und dazu ein sehr authentisches englisches 19. Jahrhundert mit tollen Kostümen und der zeittypischen, gehobene Sprache der feinen Gesellschaft. (Die Unsäglichen nahen!)
Der Film macht eigentlich alles richtig, erreicht aber dennoch nicht die Qualität seiner literarischen Vorlage. (Die Parodie, nicht Austens Original!) Dieser merkte man nämlich auf fast jeder Seite sein großes Vorbild an und man hatte beinahe tatsächlich das Gefühl als lese man große Literatur – nur eben mit Zombies. Und genau das machte das Buch für mich so interessant.
Aber die Zombiegeschichte, die im Buch eigentlich nur nebensächlich ist und von den Protagonisten ehr lästig denn bedrohlich empfunden wird, wird im Film mit zunehmender Laufzeit mehr und mehr zum Hauptthema und die eigentliche Geschichte, die im Roman mit so viel wunderbarem Augenzwinkern erzählt wurde, wird fast zur Gänze in den Hintergrund gedrängt.
Aber auch wenn ich hier gerade (erschreckenderweise) „Mehr Liebe! – Weniger Zombies!“ fordere, so bedeutet das nicht dass man hier einen Actionreißer oder Horrorfilm erwarten darf. Absolut nicht! Denn für etwas Schmacht ist immer Zeit, auch wenn man von hunderten geifernden Untoten umzingelt ist.

Empfehlung
Etwas mehr Stolz und Vorurteil und etwas weniger Zombies und der Film hätte die Klasse seiner parodistischen Buchvorlage erreicht. Aber das, was geboten wird, ist immer noch sehr unterhaltsam und qualitativ sehenswert. Wenn auch nicht für jeden, und auch nicht unbedingt im Kino.

Freitag, 27. Mai 2016

Kino: X-Men: Apocalypse


Nach Civil War steht auch schon der nächste Comic-Blockbuster ins Haus. Die Mutanten sind los und versuchen mal wieder die Welt vor dem Untergang zu retten.
Lest hier meine Kritik zu X-MEN: APOCALYPSE 

Story
Apocalypse, der erste und mächtigste Mutant, wurde in grauer Vorzeit als Gottheit verehrt. Nun, nach tausenden Jahren wiedererwacht, erkennt er die Erde nicht wieder. Nicht die Mutanten regieren die Welt - sondern die Menschen. Eine unwürdige, und schwache Spezies.
Er sammelt vier mächtige Mutanten um sich um die Welt zu unterwerfen und wieder zu alter Macht aufzusteigen. Darunter die junge und wilde Storm und auch Magneto, der eigentlich ein ruhiges abgeschiedenes Leben führen wollte, aber aufgrund der Angst der Menschen alles verloren hat. 
Die einzigen die Apocalypse aufhalten können sind Professor X und eine handvoll junger Mutanten aus seiner Schule. Aber selbst gemeinsam müssen sie ihre Kräfte bis ans äußerste Treiben um ihre Gegner zu bezwingen und die Erde zu retten. 

Bewertung 
Ich musste schon etwas schlucken als ich im Zuge der Recherche zu dieser Kritik gesehen habe, dass die X-Men-Filme mittlerweile 16 Jahre alt sind. Zu dem Zeitpunkt galten Comics noch als reines Nerdgewäsch und an Verfilmungen wollte da noch niemand denken. Trotzdem war der Film erfolgreich und der Stein kam, wenn auch langsam, ins Rollen. Und heute sind Comicverfilmungen die erfolgreichsten Kassenschlager und man wird förmlich erschlagen von immer neuen Geschichten und Helden. 
Auch die X-Men haben diese Welle noch nicht verlassen und beehren uns mittlerweile mit ihrem 9. Abenteuer! Ihren ganz eigenen Stil haben sie in all der Zeit nie verloren und so reiht sich auch APOCALYPSE nahtlos in die aktuelle Trilogie ein, auch wenn man, der Übersichtlichkeit sei dank, scheinbar die "alte" Generation endgültig begraben hat und sich nur noch auf die Anfänge besinnt. Denn anstatt zweier Zeitlinien sehen wir nur noch die jungen Helden die, nach den 60ern (First Class) und den 70ern (Zukunft ist Vergangenheit), nun folgerichtig die 80er unsicher, oder besser gesagt sicherer, machen. Anders als bei den ersten beiden Epochen kommt der 80s-Flair hier aber ehr weniger zum Ausdruck und spielt auch keine große Rolle. Wichtiger ist die Story selbst, auf die die X-Men-Filme ja seit jeher großen Wert legen. Wo die hauseigenen Marvelproduktionen ja gerne mit einfachen Plots und Action ohne Ende protzen, verfallen Fox' Verfilmungen gerne der tiefgründigen Charakterentwicklung und der moralischen Schiene, was ich persönlich aber nie sonderlich schlimm fand. Ganz im Gegenteil. 
Auch APOCALYPSE hat daher seinen Reiz und beginnt großartig und baut eine wunderbare, bedrohliche Atmosphäre auf. Nur leider kann man diese Klasse nicht bis zum Ende halten. Das Finale ist optisch zwar eine Augenweide und dürfte jeden Actionfan erfreuen, aber irgendwie fehlt der Pepp. Bekannte Mutanten, bekannte Kräfte und ein eigentlich übermächtiger Gegner, der aber irgendwie keine Lust hat sich großartig zu wehren. Da wäre mehr drin gewesen.
Anders sieht es bei den Charakteren selbst aus. 
Es ist interessant zu sehen wie sich die bekannten Figuren in ihren jungen Jahren so geschlagen und entwickelt haben. (Professor X's Glatze wird erklärt!)
Vor allem die Rolle der Jean birgt ein großartiges Potential, welches auch hier leider wieder nur angedeutet wurde. Ob sie es jemals wirklich voll entfesseln kann? (Dark Phoenix!)
Auch Cyclops Rolle fand ich sehr überzeugend, stellt sie doch seine Beziehung zu Jean in ein ganz anderes Licht. 
Wirklicher Star des Films ist aber, wie schon im Vorgänger, Quicksilver. Dachte man seine "Küchenszene" in Zukunft ist Vergangenheit war schon großartig, so toppt er das in APOCALYPSE noch mal um Längen. Absolut kein Vergleich zu der Interpretation und Besetzung von Marvel, die sich bei dieser Figur ausnahmsweise mal einen Fehlgriff geleistet haben! Fox' Quicksilver ist großartig!
Und es darf gerne so weiter gehen. Auch wenn ich ein großer Marvelfan bin, das was Fox regelmäßig abliefert ist ohne Frage sehenswert. 
Der abschließende Teaser deutet im übrigen auch schon an, dass es definitiv weiter gehen wird. Natürlich ... solange die Kasse klingelt springt doch keiner ohne Grund von dem Comicverfilmungszug ab. 

Empfehlung 
Einer der schwächeren X-Men, aber trotzdem noch sehr sehenswert. Vor allem aufgrund der Hintergrundgeschichten der einzelnen Charaktere.

Mittwoch, 18. Mai 2016

Kino: The First Avenger - Civil War


Ein Kind ist kein Kind und mit zwei Kindern kann man Kino (derzeit) eigentlich völlig vergessen. Trotzdem schafft es ab und an mal ein Streifen. Und was, wenn nicht Marvel, schafft es, mich in ein Lichtspielhaus meiner Wahl zu ziehen. 
Lest hier also meine Kritik zu CAPTAIN AMERICA 3 - CIVIL WAR (Oder, wie er in deutschen Landen heißt: The First Avenger - Civil War! Außerhalb der USA reagiert man schließlich allergisch auf amerikanischen Patriotismus) 

Story 
Superhelden sollen nicht nach eigenem Willen handeln sondern einer Kommission unterstehen. Diese Diskussion spaltet die Welt, und so auch die Avengers, die infolgedessen getrennte Wege gehen. Und der erste Auftrag der Kommissionsgesteuerten Helden lautet: Nehmt die Verweigerer, angeführt von Steve Rogers aka Captain America, fest! Ein Kampf entbrennt in dem niemand dem anderen weh tun will, aber Gewalt Unvermeidbar erscheint. Doch im Hintergrund zieht jemand die Strippen, mit dem Ziel den Konflikt zusätzlich anzuheizen und die Avengers dazu zu bringen sich selbst auszulöschen. 

Bewertung 
Nach Batman und Superman gehen nun also auch Marvels Helden aufeinander los. Aber im Gegensatz zu DC etwas plausibler, wenn auch trotzdem noch nicht sehr überzeugend. Aber das sei mal dahingestellt. 
Marvel macht viel viel meht richtig als DC und schafft es Captain America auch im dritten Anlauf nicht floppen zu lassen. Die Klasse des Winter Soldiers wird zwar nicht erreicht, trotzdem macht CIVIL WAR von vorne bis hinten Spaß und erlaubt sich keinerlei Längen oder sonstige Schwächen. Die Integration bekannter Helden in die Avengers oder gar gänzlich neuer Akteure ist hervorragend gelungen und ich schwanke noch immer wer den nun den besseren Auftritt hingelegt hatte - Spinne oder Ameise. 😁 
Auch Marvels typischer Humor kommt, vor allem auch wegen eben diesen beiden genannten, nicht zu kurz und so kann ich beim besten Willen kein Haar in der Suppe finden.
Im übrigen hat es Captain America sogar geschafft meine, nach Trailer und Story vorab gefertigte Meinung und Seitenwahl, während des Films umzustimmen. Seine Argumente sind einfach die Besseren. 😁 In den Comics habe ich ihn gehasst, oder zumindest nicht gemocht. Aber in den Filmen entwickelt er sich so langsam zu meinem Favourit. 

Empfehlung 
CAPTAIN AMERICA hält was es verspricht, und das ist Unterhaltung pur. Nur knapp schrammt er an der Qualität des zweiten Teils vorbei, was aber trotzdem noch für einen herausragenden Marvelfilm spricht. Sollte man gesehen haben wenn man Comicverfilmungen und/oder großartige Action im Allgemeinen mag. 

Donnerstag, 14. April 2016

Kino: The Jungle Book


Kino! So kurz vor Entbindungstermin. Ja, aber mein Handy ist natürlich immer am Mann, falls es spontan los geht. 
Und welcher Film zieht mich, so kurz vor dem Kreissaal, noch mal in den Kinosaal? Die Neuverfilmung vom Dschungelbuch! Disney wagt den Schritt und möchte die Romanvorlage noch mal etwas erwachsener interpretieren! Was dabei herauskommt? Die Kritiker sind sich uneins, aber lest selbst. Hier meine Kritik zu THE JUNGLE BOOK

Story
Findelkind Mogli wird von Wölfen aufgezogen, freundet sich mit vielerlei Tieren an und ist, als Mensch und damit gefährlichstes Tier im Dchungel, scheinbar die einzige Rettung gegen den bösen Tiger Shir-Khan, der eigentlich nur etwas sauer ist weil Mogli überhaupt da ist. 
Aber was erzähle ich hier. Sind wir mal ehrlich, jeder kennt die Geschichte.  

Bewertung
Das Dschungelbuch. Wie hat man als Kind diesen Film geliebt.
Der tapfere Mogli besiegt mit viel Witz und Tricks zusammen mit seinen knuffigen Freunden den bösen Tiger Shir-Khan und dazwischen hüpft ein verrückter, selbsterklärter Affenkönig Loui durch den Urwald der von all den Konflikten gar nichts wissen will. 
Nun, Disneys Neuverfilmung hat mit dem weltbekannten Zeichentrickklassiker, bis auf die Grundgeschichte, ehr weniger zu tun. 
Und das sollten die Werber und Kinobetreiber auf der einen Seite (Neuauflage! Remake! Ich zeige die meisten Vorführungen am Nachmittag für die Kinder) und auch die Kritiker selbst (Wo ist Disneys Charme hin? Wer braucht ein Remake, wenn man es dann ganz anders macht? Da wollte Hollywood nur zeigen wie toll CGI sein kann, der Film selbst versaut den Klassiker) mal bedenken. Da werden absolut falsche Erwartungen geschürt und der Film zu Unrecht, aufgrund eben dieser falschen Erwartungen, schon im Vorfeld zerrissen. Das ist schade und das hat der Film nicht verdient.
Denn der Film ist, löst man sich mal von der Zeichentrickversion, großartig! Außerdem ist die jetzt erzählte Geschichte die wesentlich Originalgetreuere und wenn man einem Film unbedingt Verfälschung vorwerfen will, dann bitte der verniedlichenden Zeichentrickvariante. Denn die Geschichten, die Kippling damals in seinen beiden Dschungelbüchern erzählte, handelten von einem erbarmungslosen und brutalen Überlebenskampf, in dem nicht Worte regierten sondern Klauen und Krallen. Von dem Kampf gegen einen durch und durch bösen und hinterhältigen Shir-Khan und einem Dschungel voller Gefahren in dem das Gesetzt des Stärkeren gilt. Und so ist THE JUNGLE BOOK auch nichts für sechsjährige, die wohl spätestens beim Auftritt von King Loui, der in seiner Art, vor allem aber in seiner Darstellung, ziemlich furchteinflößend daherkommt, schreiend aus dem Saal flüchten würden. 
Keine leichte Kost also für einen Film mit FSK6. Aber eine Kost die einem, in der aktuellsten Verfilmung, mit fantastischen CGI-Effekten präsentiert wird.
Die Tiere sind, in allen Details und Bewegungen, unglaublich gut und real animiert! Der Dschungel … ich habe keine Ahnung ob der echt ist, ein Set oder auch vollständig aus dem Computer kommt ... sieht einfach nur atemberaubend aus! Die Schauspieler, bzw. DER eine Schauspieler, überzeugt als Mogli auf ganzer Linie und die Synchronisation der Tiere ist sehr gut gelungen.
Ich kann an diesem Film nichts schlechtes finden. Sogar das 3D war sehr brauchbar. Unaufdringlich, aber scharf, gab es dem Dschungel selbst eine plastische Tiefe die dem Film einfach gut tat.

Empfehlung
Verdammt starke Verfilmung. Disney hat sich getraut die Geschichte vollkommen neu zu erzählen und hat dabei alles richtig gemacht und dazu noch wegweisende Spezialeffekte abgeliefert. Daumen hoch!

Mittwoch, 6. April 2016

Kino: Cloverfield Lane

Ich mag Found-Footage-Filme. Und auch wenn man nach so einer Aussage bei manchen festgefahrenen Freaks an Glaubwürdigkeit verliert, so sage ich es trotzdem. Wenn sie gut gemacht sind ziehen sie den Zuschauer auf intensivster Art und Weise in das Geschehen egal wie plausibel das ständige „draufhalten“ in Extremsituationen ist. CLVOERFIELD gehört zu dieser „gut gemachten“ Sorte und als ein scheinbarer Ableger/Nachfolger angekündigt wurde musste ich demnach auch nicht lange überlegen.
Hier also meine Kritik zu CLOVERFIELD LANE!

Story
Als die junge Michelle nach einem Autounfall aufwacht muss sie feststellen dass sie sich in einem Bunker befindet. Gesellschaft leisten ihr nur der zurückhaltende Emmet und der etwas undurchsichtige Howard, der behauptet sie nach ihrem Unfall vor einem „Angriff“ gerettet zu haben. Er verbietet ihr aber aus dem Bunker zu gehen da draußen alles „verseucht“ sei weswegen Michelle sich anfangs als Gefangene fühlt. Nachdem sie ihm mit der Zeit immer mehr vertraut entdeckt sie aber etwas schreckliches, das sie wieder zweifeln und einen Fluchtplan aushecken lässt.

Bewertung
Wer auf eine Fortführung der Alieninvasion aus dem Jahre 2008 hofft ist hier gänzlich falsch. CLOVERFIELD LANE nimmt die Geschehnisse des Found-Footage-Films zwar als Rahmenhandlung her, ohne sie aber selbst direkt zu thematisieren. Die Bunkerinsassen wissen nicht sicher was draußen vor sich geht, manche wissen noch nicht einmal ob draußen überhaupt etwas vor sich geht und so leben sie in ihrer eigenen, isolierten Welt und haben mit ihren ganz eigenen Ängsten und Sorgen zu kämpfen.
Und eben wegen dieser fehlenden Alienkomponente entsprach CLOVERFIELD LANE in keinster Weise dem, was ich eigentlich erwartet hatte. Und genau das machte ihn für mich überraschend gut!
Zwar ist der Film kein Meilenstein des Psychodramas und glänzt auch nicht mit der ausgefeiltesten Story, aber er fesselt dennoch und vor allem Mary Elizabeth Winstead (überraschendes Wiedersehen mit Scott Pillgrims großer Liebe) und John Goodman, als undurchsichtiger und etwas merkwürdiger Bunkerherrscher, wissen zu überzeugen.

Empfehlung
Kein Alien. Kein Sci-Fi. Sondern einfach nur ein kurzweiliger, klaustrophobischer Psychotrip, bei dem weder die Figuren noch der Zuschauer selbst weiß woran man ist. Kann man sich mal anschauen, aber nicht unbedingt im Kino. Trotzdem, und dies sei noch mal ausdrücklich erwähnt, hat der Film NICHTS mit Cloverfield gemein!

Sonntag, 27. März 2016

Kino: Batman v Superman


Superman? Wer mag schon Superman? Aber Batman, der ist cool. Und beide kämpfen gegeneinander? Naja ok, warum nicht. 
Und hier kommt, folgerichtig, meine Filmkritik zu dem DC - Crossover BATMAN V SUPERMAN. (wieso eigentlich nicht vs?) 

Story
Superman spaltet den Planeten. Die einen vergöttern ihn, die anderen haben Angst dass er seine Macht irgendwann gegen die Menschheit richtet. Auch Bruce Wayne aka Batman ist mit dem gottgleichen Wesen vom Planeten Krypton und seiner über allen Gesetzen stehenden Art nicht einverstanden und fordert ihn heraus. Es kommt, dank Kryptonit, zu einem Kampf auf Leben und Tod. Aber um den Planeten vor den Plänen des wahnsinnigen Lex Luthor zu retten müssen sie zusammen arbeiten

Bewertung 
Ich bin kein Fan von Superman, dafür aber ein sehr großer Fan von Batman. Es gab also vorab einen gewissen inneren Zwiespalt ob ich den Film sehen will oder nicht. Aber Batman an sich und letzten Endes auch die Trailer, haben mich überzeugt. 
Leider trat genau das ein was ich befürchtet hatte. Der Film war eine Enttäuschung. 
Nicht wegen Superman, dessen Rolle war mir hier noch am sympathischsten. Auch nicht wegen Ben Affleck, den ich als Batman wirklich hervorragend fand. Es war der Film an sich der versagt hat - und das gleich in mehreren Belangen. 
- Mit 2 1/2 Stunden Laufzeit ist er locker eine halbe Stunde zu lang geraten. Es gab genügend langatmige und überflüssige Szenen welche die Story in keinster Weise vorantrieben und die nan getrost hätte weglassen können.
- Die Action war zwar gut gemacht, aber meines Erachtens (Supermantypisch) vollkommen überzogen. (und das sagt einer der von Michael Bays Transformersaction begeistert ist...) So viel wie hier bei jedem Kampf kaputt gehauen wird ist es eigentlich ein Wunder das Gotham oder Metropolis überhaupt noch existieren. Aber man braucht halt gigantisch übermächtige Gegner damit Superman eine Herausforderung hat. (das ist halt das Problem bei Superman) 
- Die Logikfehler waren zwar nicht eklatant, traten aber in einer dermaßen gehäuften Anzahl auf dass ich deren Existenz nicht unerwähnt lassen kann. Ob es Schnittfehler waren oder man einfach nur zu faul war diese Fehler zu suchen und zu umgehen oder zu beseitigen sei mal dahingestellt.
- Die Figur des Alfred war einfach nur schlecht. Schlecht geschrieben und schlecht besetzt. Außerdem sieht er kaum älter aus als Bruce Wayne. Kann mir das mal einer erklären? War er schon als Kind bei der Familie als Buttler angestellt?
- Das 3D. :-( Reale Actionfilme in 3D sind meist grundsätzlich Mist. Aber hier hoffe ich einfach mal dass der Fehler beim Kino lag die die beiden Bilder nicht richtig synchronisiert haben.  In fast jeder Szene war (meist im Hintergrund) das Bild doppelt zu sehen. Quasi so als hätte man keine 3D Brille auf. Das war stellenweise enorm störend. Und bis auf eine einzige Szene waren die 3D-Effekte eh nicht zu gebrauchen. Geldtreiberei halt mal wieder, indem man für einen nutzlosen plastischen Effekt Qualitätseinbußen in Kauf nimmt. 
Gab es auch positives? Außer dass mir, wie Eingangs schon erwähnt, Affleck als Batman sehr gut gefallen hat (dass die Figur des Batman hier für mich einen Unsympath darstellt ist nebensächlich), fand ich die Story an sich, trotz oben genannter Umsetzungsmakel, recht ansprechend. Der Konflikt zwischen Menschen und Superman ist nachvollziehbar, recht interessant und böte einiges Potential. Aber wie schon erwähnt, man wollte zu viel und hat übertrieben. 
Im Endeffekt verließ ich die Vorstellung zwar nicht direkt enttäuscht, aber zumindest sehr weit weg von begeistert. 

Empfehlung
DC versucht mit diesem Crossover auf Marvels Spuren zu wandeln und scheitert damit kläglich. BATMAN V SUPERMAN stellt Ansprüche auf ein bombastisches Epos, übertreibt aber in jeder Hinsicht und verkommt somit zu einen "vielleicht mal auf BluRay gucken"-Film. 


Begleitung heute: Asi

Samstag, 19. März 2016

Kino: Victor Frankenstein


Preview Preview! 2 Monate vor Termin. 😅
Aber wenn ein Film, der bei uns erst im Mai startet, schon im November in den Staaten loslief, dann kann das schon mal passieren. 
Lest hier meine Vorabkritik zu VICTOR FRANKENSTEIN

Handlung 
Victor Frankenstein ist ein genialer Arzt und Wissenschaftler. Und zusammen mit dem nicht minder begabten Igor, den er aus einem Zirkus befreite, erschaffen sie Kreaturen die sie, mithilfe von Elektrizität, zum Leben erwecken. 
Aber wer sich anmaßt Gott zu spielen muss auch mit den Konsequenzen rechnen. 

Bewertung 
Wie der Titel des Films schon vermuten ließ hat dieser Film nichts mit der berühmten Romanvorlage von Mary Shelley zu tun. Das Es wird nur die Grundidee aufgegriffen und letzten Endes eine ganz andere Geschichte erzählt. Was ich persönlich etwas schade finde. 
VICTOR FRANKENSTEIN hatte Potential und startete auch vielversprechend. Mit einem tollen Set- und Kostümdesign zog es einen sofort in ein wunderbar glaubwürdiges 19. Jahrhundert. Auch die wunderbar unheimliche Stimmung die man mit den Kreaturen Frankrnsteins erschuf war sehr vielversprechend. Für mich ist sein "Monster" das filmisch Beste und Gruseligste. 
Aber ab ca. der Hälfte des Films warf man diese Atmosphäre über Bord und machte aus dem bis dahin sehr stimmigen Film einen billigen 08/15-wahnsinnigen-Wissenschaftler-Streifen der weder begeisternd noch gruselig ist und daher auch kaum noch prägnante Höhepunkte liefern kann. 
Schauspielerisch bekommt man hier, von allen Hauptdarstellern, eine tolle Leistung geboten und vor allem Daniel Radcliff zeigt sich sehr wandelbar und sticht hier, mal wieder, positiv heraus. Aber James McAvoy's Darstellung der Figur des Victor Frankensteins fand ich Klasse. Schade nur dass der Film selbst daraus nichts machen konnte. 

Empfehlung 
Nach vielversprechendem Beginn fällt der Film ab der Hälfte sehr stark ab und verkommt so im frankensteinschen Mittelmaß. Schade, ich hatte mit mehr erhofft.

Mittwoch, 17. Februar 2016

Kino: Deadpool


After-Work-Kino! 
Heute mit dem wohl ungehobelsten Superhelden des Marvelversums. DEADPOOL! 
Tschakatschaka. 

Story
Wade Wilson hat Krebs. Aber nicht irgendeinen Krebs, er hat den "Verdammte-Scheiße-er-ist-einfach-überall-Krebs". Im Endstadium! Entsprechend verzweifelt ist er auch als er sich an einen zwielichtigen Tylen wendet der ihm Heilung verspricht. Aber man hat mehr mit ihm vor als ihn nur zu heilen. Man will ihn zu einen Mutanten formen und als gehirngewaschenen Söldner verkaufen. Da hat man die Rechnung aber ohne seinen Dickkoof gemacht. Aus Wade Wilson wird Deadpool und Deadpool räumt erst mal auf. Angefangen bei den Leuten die ihm das angetan haben. 

Bewertung
Endlich mal eine Comicverfilmung für Erwachsene!!1elf!
So heißt es zumindest in den Weiten des Internets. (*hust*Watchmen*hust*Punisher*hust*) Aber der eine kam raus bevor Comicverfilmungen Hipp waren und andere ist (ZU UNRECHT!) an allen vorbeigegangen. Eine der besten Storys überhaupt und die floppt! (Ihr Ignoranten! ;-)) 
Aber kommen wir zu Deadpool. Er selbst kündigt den Film ja, in einer seiner zahllosen Unterhaltungen mit dem Publikum, als Liebesgeschichte an und ja, es ist tatsächlich eine. Zwar wird viel getötet, geflucht, gef**ft und geprügelt aber letzten Endes geht es nur um das eine. Seine große Liebe und wie er sie zurückerobert. 
Ja, seine Beweggründe, sprich die Backgroundstory, fand ich persönlich jetzt etwas schwach. Aber letzten Endes ist es auch völlig egal worum es in diesem Film geht. Hier ist nur eines wichtiges, und das ist DEADPOOL. 
DEADPOOL ist einfach ein Held der völlig aus der Reihe fällt und auch in gar kein Schema passen will. Er ist brutal, gnadenlos, unverschämt und hat immer, WIRKLICH IMMER, irgendeinen lockeren Spruch auf Lager. Und das mit einem Humor dass selbst Bud Spencer und Terrence Hill neidisch werden könnten.
Aber nicht nur seine Sprüche, auch die unzähligen Seitenhiebe auf andere Filme oder Schauspieler, teils sogar selbstironischer Natur, machen diesen Film sehenswert. 
Aber trotz all dem Humor, DEADPOOL ist trotzdem nichts für Kinder! Daher ist die Petition in den USA, die für die Jugendfreigabe dieses Films gestartet wurde, einfach nur lächerlich. 

Empfehlung 
Marvel hat hier, mal wieder, vieles richtig gemacht und unterhält seine Fans in der Besten nur erdenklichen Weise. Deadpool lohnt sich! Because Deadpool is Deadpool and Deadpool is awesome. 


Begleitung heute: Elias, Flo, Bruno

Donnerstag, 4. Februar 2016

Kino: The Hateful 8


Meine Blogmoral lässt derzeit seeeehr zu wünschen übrig, ich weiß. Aber ich schreibe derzeit halt lieber anderweitig. Aber dazu zu gegebener Zeit mehr. ^_^
Trotzdem will ich meine letzten beiden Filme noch nachreichen. Zum einen wäre da Tarantinos neuester Streifen. Sein achter, wie er ständig betont. 
Hier meine Kritik zu THE HATEFUL EIGHT. 

Story
Ein Kopfgeldjäger flüchtet, mitsamt seiner wertvollen Gefangenen, vor einem Schneesturm in eine Hütte und muss feststellen, dass er diese Unterkunft für die nächsten paar Tage mit sieben anderen, größtenteils Fremden, teilen muss. Aber einer spielt falsch. Einer steckt mit seiner Gefangene unter einer Decke. Nur wer, das gilt es herauszufinden. 

Bewertung 
Ein Krimi im verschneiten "Wilden Westen". Hat man so auch noch nicht gesehen.
Der relativ simple Plot selbst teilt sich in zwei Hälften auf die Unterschiedlicher nicht sein könnten aber beide auf ihre Art zu Unterhalten wissen.
Während in der ersten Hälfte die Fans der Dialogkünste Tarantinos in sehr exzessiver Art und Weise auf ihre Kosten kommen, werden in der zweiten Hälfte die Fans seiner blutigen Seite bedient. Und das nicht zu knapp. 
Die erwähnte Dialogtirade mag manche vielleicht langweilen, ich persönlich fand sie aber ziemlich cool und empfand sie als schöne Overture für das was nach der Pause folgte. 
Denn nachdem der Zuschauer lange im Dunklen gelassen wurde wer denn nun das schwarze Schaf der Gruppe ist ging es, nach der Auflösung, richtig rund. Tarantino hat nicht mehr mit Splatter und Übertreibungen gespart und Blut, Gewalt und Tote war fortan das Credo des Films. Und das in unterhaltendster Weise.
Lobend muss man auch, mal wieder, den Cast erwähnen. Tarantino schafft es immer wieder eine ganze Riege großer Namen für seine Projekte zu gewinnen und aus ihnen auch das Beste herauszukitzeln. Vor allem Samuel L. Jackson! Und man möchte ihm, ob seiner Vielseitigkeit, beinahe zu Füßen liegen. (#oscarsgoblack ^_^) 

Empfehlung 
Tarantinos Stil ist eigensinnig und speziell, aber wer ihn kennt und mag wird auch von THE HATEFULL EIGHT nicht enttäuscht sein. Es ist zwar nicht sein bester Film, denn dafür war der Plot zu simpel und aufgebläht und wurde, darüber hinaus, auch mit zu vielen Dialogen geschmückt. Aber wer auf völlig überzogene und sich selbst nicht zu ernst nehmende Unterhaltung aus ist ist hier goldrichtig.


Begleitung heute: Chris

Donnerstag, 14. Januar 2016

Kino: The Revenant


Der erste Film 2016 und gleich ein groß angekündigter Blockbuster. Das Internet flippt aus ob DiCaprios Meisterstück und jeder ist sich sicher, hierfür bekommt er den Oscar. Na schaun wir mal. Ich präsentiere meine Kritik zu THE REVENANT. 

Story
Der Trapper Hugh Glass führt eine Gruppe Pelzjäger auf der Flucht vor einem brutalen Indianerstamm durch die Einsamkeit Kanadas. Nach einem Bärenangriff überlebt er zwar schwer verletzt, kann den beschwerlichen Weg zum nächsten Fort aber nicht mehr antreten. Seine Gruppe zieht weiter um Hilfe zu holen, bei ihm bleiben nur sein Sohn und einer der Pelzjäger, der sich aber nicht um ihn kümmert sondern seinen Sohn tötet und Glass halbherzig lebendig verscharrt und sterbend zurücklässt. Doch er denkt nicht ans aufgeben. Er kämpft sich zurück ins Leben und ist nur noch auf eines aus. Rache. 

Bewertung
Das ist er also. Der Film, mit dem Leo endlich seinen längst überfälligen Oscar bekommen soll. Aber ganz ehrlich? So sehr ich ihm diesen Preis auch gönne, für mich war das eine seiner wenigen starken Rollen und schon gar nicht DIE oscarreife Vorstellung für den er diesen Preis verdient hat. Er war gut, ja, aber Matt Damon im Marsianer fand ich heuer doch deutlich besser. Leo hatte einfach schon würdigere Rollen als diese hier. 
Kommen wir aber zum Film selbst. THE REVENANT ist genau das was man erwartet hat. Ein einziger großer Überlebenskampf. Den größten Teil des Films beobachtet man einen stummen und halbtoten Hauptdarsteller der immer neur Herausforderungen meistert und immer wieder irgendwie überlebt. Und so spektakulär das auch alles ist, für mich war es fast schon etwas zu viel des Ganzen. Zu viel Glück. Zu viel Zufall. Zu viel Todeskampf. 
Selbst die zweifelsohne spektakulären Landschaftsaufnahmen wurden etwas zu sehr ausgereizt was den Film letzten endes auch unnötig aufbläht. Schöne Wolken, ja. Aber muss ich diese wortlos eine gefühlte Minute lang ansehen?
Dann lieber bedingungslose und ungeschnittene Action wie zum Beispiel in der sehr beeindruckenden Anfangssequenz. (Für die der Film im übrigen wohl den Oscar für die beste Kamera bekommen wird. Und das auch zurecht!)
Beste Szene für mich aber, der Bärenangriff. Man weiß was passiert, aber wenn es soweit ist überrascht es einen doch. Diese Brutalität in einem nie gekannten Realismus lässt einen wortlos und mit offenen Mund zusehen und mitfiebern. 

Empfehlung 
THE REVENANT ist ein Film der nicht enttäuscht, aber eben auch nicht auf ganzer Linie begeistert. Es gibt einige richtige starke filmische Highlights aber auch genausoviele Tiefs.
Trotzdem ist es ein Film den man sich mal ansehen kann und wenn, dann auch auf der großen Leinwand auf der er einfach besser wirkt. 


Begleitung heute: Chris und Jojo

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Kinofazit 2015

29 Filme sind es am Ende geworden. Also 8 mehr als noch 2014 aber trotzdem noch weit unter dem Schnitt der Vorjahre. :) Und diese Zahl hätte ich auch nie ohne die Kinoflatrate im Sommer geschaft.
Woran liegts?
Die Qualtiät der Filme lässt nach, die Preise steigen immer weiter und Zeit hat man mit Kindern sowieso immer weniger.

Aber dem allen zum Trotz, welche Filme waren denn dieses Jahr für mich die Besten und Schlechtesten?

Hier meine Top 3:

1. Jurassic World
2. Der Marsianer
3. The Walk

Und als Überraschungshit werfe ich noch UNKNOWN USER in den Ring. Nicht weil der qualitativ so begeistern konnte sondern weil er etwas Neues und Innovatives war. Der hat mich einfach überrascht.

Die Top 3 zu benennen war dieses Jahr nicht sonderlich schwer. Es gab heuer einfach zu viel Mittelmaß und zu wenig Klasse. Die drei genannten Filme ragten da einfach am deutlichsten heraus. Alerdings hätten sie es letztes Jahr auch schwer gehabt erwähnt zu werden. Da gab es ganz andere Kaliber. :)

Und was waren meine Flop 3?

1. 50 Shades of Grey
2. Sinister 2
3. Paranormal Activity - Ghost Dimension

Bezeichnend dass zwei Horrorfilme in der Flop-Liste landen da die Qualität in diesem Genre tatsächlich von Jahr zu Jahr mehr nachlässt. Absolut schlechtester Film war aber 50 Shades of Grey. Selten so einen Blödsinn gesehen der dazu auch noch unverständlicherweise total gehyped wurde. Nein Danke! Da schau ich mir lieber noch mal Contact an.


Also, 2015 war irgendwie nicht so. Aber für 2016 habe ich Hoffnung.


Deadpool, Suicide Squad, Captain America 3, Batman vs Superman und X-Men Apocalypse befriedigen die Comicfraktion.
Pets, Zoomania, Ice Age 5 und Findet Dorie für die Animationsliebhaber.
The Revenant, Hatefull Eight und Star Trek Beyond werden auch ziemliche Blockbuster die wahrscheinlich nicht enttäuschen werden.
Victor Frankenstein, The Girl on the Train, Independence Day 2, Alice im Wunderland 2, Das Dschungelbuch, ... Ja, 2016 hat viel in petto. Mehr als ich hier aufzählen kann und möchte.
Und zu guter Letzt, mit einem Augenzwinkern: Stolz und Vorurteil und Zombies. (Hallo Sarah! Der wurde nur für dich gedreht. Kommst du mit? *g*)

Kino: Die Peanuts - Der Film

 

Silvesterkino :) Established since 2011.
Mein obligatorischer Jahresabschluss darf natürlich auch heuer nicht fehlen. Und stand ich die letzten Jahre oft vor dem Problem dass kaum was interessantes kommt hätte ich dieses Jahr theoretisch sogar drei verschiedene Filme auf dem Zettel gehabt. Da aber "Joy", mit Jennifer Lawrence und Ian McKellens "Mr. Holmes" nur in Abendvorstellungen liefen und ich mein Pub-Dinner for two auf keinen Fall verschieben wollte, blieb nur noch ein Film übrig.
Ich präsentiere: DIE PEANUTS - DER FILM


Story
Ein neues Kind zieht in die Stadt und Charlie Brown ist bis über beide Ohren verliebt. Und da sie ihn  noch nicht kennt stehen ihm alle Möglichkeiten offen nicht als absoluter Verlierer dazustehen.
Das geht natürlich gründlich in die Hose, denn je mehr er versucht toll dazustehen desto größer ist der Schlamassel in den er rutscht. Aber sein treuer Hund Snoopy ist ja immer an seiner Seite und letztendlich heisst es ja nicht umsonst: Charlie Brown gibt niemals auf.


Bewertung
Ein schöner Film. Sehr liebevoll animiert, mit Humor und Gefühl und perfekt zugeschnitten auf Kinder. Für ältere Generationen könnte der Humor und die doch recht simpel gehaltenen Szenen vielleicht etwas unterfordernd sein. Aber wir wollen mal nicht meckern. Wer in den Film geht weiß was ihn erwartet und wird dann auch nicht enttäuscht werden. Denn auch wenn meine einzigen Berührungspunkte mit den Peanuts mein Snoopyhandtuch sind, wage ich mal die Behauptung dass ein Peanutsfilm GENAU SO aussehen muss. Nicht überladen. Nicht Überanimiert. Simpel gehalten und sehr schön gemacht. :)

Empfehlung
Der Film zielt eindeutig auf ein deutlich jüngeres Publikum ab. Wer als älteres Semester vor hat diesen Film zu sehen weiß was er tut und hört nicht auf meine bescheidene Meinung. Für einen spontanen Kinoblick ohne Kinder lohnt er also ehr nicht.

Dienstag, 22. Dezember 2015

Kino: Jane Got A Gun

 

 Nach langer langer Zeit habe ich mal wieder eine Sneak-Preview besucht da anscheinend in den letzten Wochen einige interessante Filme dort liefen.
Leider war mir das Glück aber nicht hold und ich wurde mit einem Western beglückt. Immerhin mit Natalie Portman. Hier meine Kritik zu JANE GOT A GUN


Story
Jane lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter auf einer abgeschiedenen Farm irgendwo im Westen Amerikas. Eines Tages kehrt ihr Mann, schwer verwundet, nach Hause zurück und erzählt ihr dass die berüchtigte Bishop-Bande hinter ihnen her ist.
Ihr Mann kann ihr, mit seinen Verletzungen, nicht helfen und so fährt sie in die Stadt um Hilfe zu finden und den Kampf gegen die Bishops aufzunehmen.


Bewertung
Ein Western. Wow. :-\
Ich kenne genau drei Western die mich wirklich begeistert haben. "Todeszug nach Yuma", "Django" und "Schneller als der Tod". Ansonsten kann ich auf dieses Genre getrost verzichten, es sei denn Bud Spencer und/oder Terrence Hill spielen darin mit.
JANE GOT A GUN beginnt genretypisch sehr zäh, wartet aber mit einer ganz interessanten Hintergrundgeschichte auf und hält die Spannung so hoch. Wirklich interessant wird es aber erst im letzten Drittel des Films, wenn alle Geheimnisse der Protagonisten gelüftet sind und die Banditen die Farm mit einer Übermacht angreifen.
Schauspielerisch durfte man, ob des Casts, einiges erwarten und wurde diesbezüglich auch nicht enttäuscht. Portman spielt ihre Rolle erwartungsgemäß sehr gut, auch wenn ich ihre Figur in einem Westernsetting anfangs etwas befremdlich fand. Übertroffen wird sie aber dann doch von ihren Co-Stars Joel Edgerton in der Rolle des Beschützers und vor allem Ewan McGregor der einen wunderbar verachtungswürdigen Widersacher mimt.


Empfehlung
Kein Film der einen aus den Socken haut. Die Geschichte mag zwar ganz interessant sein und die Schauspieler ihre Sache sehr gut machen, aber die Zeit bis zum Finale ist nach meinem Geschmack etwas zäh. Ich guck mir lieber zum zwanzigsten mal den "Todeszug nach Yuma" an.


Begleitung heute: Asi und Nikola

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Kino: Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht


Dieser Blog enthält EINEN deutlich gekennzeichneten Spoiler den man einfach ignorieren kann. Also kann man hier gefahrlos lesen.

Starwars
Jaaaaaaaa! Star Wars!
Keine Mitternachtspreview sondern "nur" eine Starttag-16-Uhr-Vorstellung. Aber egal.
Lest hier meine Kritik zum Blockbuster des Jahres. STAR WARS: EPISODE VII - DAS ERWACHEN DER MACHT

Story
Ich erzähle nichts zur Story. Die wurde bewusst geheim gehalten und jeder Storyfitzel wäre zu sehr gespoilert. Stellt euch vor die Ur-Filme wären damit beworben worden dass Vader Lukes Vater ist. Macht keinen Sinn, oder? ;-)

Bewertung
Wenn ein Film so enorm gehypt wird wie es mit dem neuesten STAR WARS Teil gemacht wird muss man eigentlich Angst haben. Zu viel Werbung ist meist ein schlechtes Zeichen. Aber Disney will die an Lucas für die Lizenz überwiesen Milliarden! scheinbar unbedingt noch vor Kinostart wieder reinholen und fährt das größte Werbe- und Merchandisegeschäft aller Zeiten auf. Wann gab es dass schon mal dass die Werbung rund um einen Film mehr kostet als der Film selbst?
Erfolg auf Biegen und brechen!
War aber gar nicht nötig. Der Film spricht für sich und ich müsste mich schon sehr irren wenn nicht jeder zufrieden den Saal verlässt. Wer Star Wars liebt wird auch das Erwachen der Macht lieben und ich bin mir sicher das dass mit diesem Film eine neue Star Wars Generation geboren wird. Die Kinder die mit mir in der Vorstellung waren schienen jedenfalls begeisert.
Sehr begeistert bin ich ja von der weiblichen Hauptrolle Rey (gespielt von der ehr unbekannten Daisy Ridley) die ich persönlich wesentlich sympathischer finde als Luke Skywalker damals. Die zweite Hauptrolle, Finn (John Boyega) kann da zwar meines Erachtens nicht ganz mithalten, aber vielleicht wird das ja noch.
Bei all der Lobhudelei gibt es aber trotzdem einige Sachen an die man sich stören könnte.

Achtung! Ab hier muss ich spoilern! Lest NICHT weiter wenn ihr den Film noch nicht gesehen habt!

-Spoiler-

Natürlich könnte man dem Film vorwerfen sich zu sehr am Ur-Star Wars zu orientieren. 
Ein Androide mit wichtigen Daten wird auf einem Wüstenplaneten gesucht. Beschützt von einer Person die, verwandt mit einem mächtigen Jedi, die Macht in sich trägt ohne es zu wissen. 
Die böse Partei hat eine riesige Waffe mit der sie Planeten zerstören kann und eine sehr offensichtliche Schwachstelle mit der man die Schlacht gewinnt.... Natürlich kurz vor Ablauf eines obligatorischen Countdowns. 
Ja. Die Parallelen sind sehr deutlich. Disney hatte wohl so viel Angst vor einem Flop dass man drauf und dran war auf altbewährtes zurückzugreifen und fast ein Remake produziert hätte. Aber eben nur fast. 
Die Story hat Potential und ich bin mir sicher sie wartet noch mit wirklich gutem Stoff in den nächsten Teilen auf. 
Mich haben die Paralellen nicht gestört. Ich finde es ist fast schon ein charmanter Tick des Schicksals die neue Generation auf ähnliche Pfade zu schicken wie die alte.

-Spoiler Ende-

Wer meinen negativen Aspekt noch nicht gelesen hat...ich fand ihn ned schlimm. ;-)

Das Flair, was die ersten drei Teile (also Episode 4-6) ausgemacht hat, ist von der ersten Sekunde an da. Es macht Spaß alte Gesichter und Schauplätze zu sehen. Es ist spannend Han und Chewie durch die gegnerische Basis zu begleiten. Es gibt schöne, dramatische, lustige und leider auch traurige Momente und spätestens beim obligatorischen Lichtschwertkampf ist klar... STAR WARS ist wieder da und das so wie man es erwartet.
Ich freue mich auf die nächsten beiden Teile.

Empfehlung
Ja! Unbedingt!

Begleitung heute: Björn